LIGHTHOUSE Personalberatung GmbH
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Allgemeine Geschäftsbedingungen

Die allgemeinen Geschäftsbedingungen der Firma „LIGHTHOUSE Personalberatung GmbH“

§ 1

Wechselseitige Vertragsbeziehungen der Fa. „LIGHTHOUSE Personalberatung GmbH“, nachstehend: „LIGHTHOUSE“ sowie den Arbeitsuchenden und den Kundenfirmen erfolgen ausschließlich aufgrund dieser Geschäftsbedingungen. Diese gelten somit auch für künftige Vertragsverhältnisse, auch wenn sie nicht nochmals ausdrücklich vereinbart wurden.

§ 2

Die Beratung im Rahmen des Aufnahmegespräches und die Vermittlung ist für den Arbeitsuchenden kostenlos. Dies berührt nicht die mögliche Verrechnung von Vermittlungsgutscheinen durch LIGHTHOUSE direkt mit der Agentur für Arbeit. (Sozialgesetzbuch III §§ 292ff & §421g). Diese stellt der berechtigte Arbeitsuchende LIGHTHOUSE bei Vermittlung umgehend zur Verfügung. Ferner ist LIGHTHOUSE berechtigt, nach einer erfolgreichen Vermittlung beim Arbeitgeber nachzufragen, ob das Arbeitsverhältnis noch besteht, um den Vermittlungsgutschein bei der Agentur für Arbeit einlösen zu können.

§ 3

In Prospekten, Anzeigen etc. enthaltene Angebote von LIGHTHOUSE – auch bezüglich der Preisangaben – sind stets freibleibend und unverbindlich. An speziell ausgearbeitete Angebote hält sich LIGHTHOUSE 30 Kalendertage gebunden. Die Vertragspartner sind an ihre Aufträge sechs Wochen gebunden. Aufträge bedürfen zur Rechtswirksamkeit der schriftlichen Bestätigung von LIGHTHOUSE. Lehnt LIGHTHOUSE nicht binnen vier Wochen nach Auftragseingang die Annahme ab, gilt die Bestätigung als erteilt.

§ 4

LIGHTHOUSE bemüht sich, den Arbeitsuchenden auf einem speziellen Weg bei der Suche nach einer neuen Arbeitsstelle zu unterstützen und zu begleiten. Die Anforderungsprofile des Arbeitsuchenden und die Anforderungen der Kundenfirma werden herausgearbeitet und abgeglichen. Ziel der Bemühungen ist, den Arbeitsuchenden entsprechend dem Anforderungsprofil der Kundenfirma zu vermitteln. Der Arbeitsuchende hat gegenüber Dritten den Namen der genannten Kundenfirma vertraulich zu behandeln und darf diesen nur mit Zustimmung von LIGHTHOUSE weitergeben.

Er ist damit einverstanden, dass die überlassenen Daten und Unterlagen zum Zweck der Stellenvermittlung elektronisch gespeichert, verwendet und interessierten Kundenfirmen zugänglich gemacht oder veröffentlicht werden. Vor dem Versenden der Bewerbungen wird vom Arbeitsuchenden in jedem Einzelfall seine Genehmigung eingeholt. Bei allgemeinen Werbeaktionen (z.B. monatlichen Rundschreiben oder Annoncen) werden die Bewerbungen des Arbeitsuchenden ohne Namensnennung, lediglich unter einer Identifikationsnummer verwendet. Die Art der Darstellung legt der Bewerber bei der Anmeldung im Internet selbst an.

§ 5

Sämtliche uns vorliegenden Informationen, die den Bewerber betreffen, werden vertraulich behandelt. Wir können jedoch nicht ausschließen, dass sich insbesondere bei der elektronischen Datenübertragung unbefugte Dritte unrechtmäßigen Zugang zu diesen Daten verschaffen. Der Versand bzw. die elektronische Übermittlung der Bewerbungsunterlagen erfolgt somit auf Gefahr des Bewerbers.

§ 6

LIGHTHOUSE ist berechtigt, Bewerbungsunterlagen zurückzuweisen, wenn diese nicht den allgemein üblichen Anforderungen entsprechen. Vermittlungen können abgelehnt werden, wenn Gründe in der Person des Arbeitsuchenden vorliegen, die eine Vermittlung erheblich erschweren oder unmöglich erscheinen lassen.

§ 7

Werden Unterlagen des Arbeitsuchenden beschädigt oder gehen solche verloren, trifft LIGHTHOUSE keine Ersatzpflicht. Der Arbeitsuchende kann in diesem Fall neuwertige Unterlagen für weitere Aktionen auf eigene Kosten bereitstellen.

Der Arbeitsuchende muss sich bei LIGHTHOUSE abmelden, wenn er für die Vermittlung nicht mehr zur Verfügung steht. Er muss sich darüber hinaus spätestens alle drei Monate melden und seine Registrierung bestätigen. LIGHTHOUSE ist ansonsten berechtigt, den Arbeitsuchenden aus der Kartei herauszunehmen und die vorliegenden Daten und Unterlagen zu löschen.

§ 8

Wird ein Arbeitsuchender von einer Kundenfirma abgelehnt, ist der Arbeitsuchende damit einverstanden, dass LIGHTHOUSE die jeweilige Kundenfirma nach den Ablehnungsgründen befragt. Der Arbeitsuchende besitzt insoweit ein Informationsrecht.

§ 9

LIGHTHOUSE übernimmt keine Garantie dafür, dass seine Bemühungen zur Arbeitsvermittlung erfolgreich sein werden. LIGHTHOUSE haftet nicht für die Richtigkeit der Angaben des Arbeitsuchenden oder der Kundenfirma. LIGHTHOUSE betätigt sich lediglich als Vermittler. Kostenansprüche eines Arbeitsuchenden gegenüber einer Kundenfirma für die Vergütung von Bewerbungsgesprächen, Fahrtkosten und Spesen sind direkt mit der Kundenfirma zu vereinbaren. Aufnahmegespräche in unserem Hause dienen zum Kennenlernen und sind keine Bewerbungsgespräche. Insofern erstattet LIGHTHOUSE auch keine Fahrtkosten und Spesen. Insoweit sind Ansprüche gegen LIGHTHOUSE ausgeschlossen. Der Arbeitsuchende hat keinen Anspruch darauf, gegenüber einer bestimmten Kundenfirma vorgeschlagen zu werden. Das Auswahlrecht liegt ausschließlich bei LIGHTHOUSE.

§ 10

LIGHTHOUSE haftet nicht für von ihm angebotene Kurse, deren Inhalte und Erfolge.

§ 11

Firmenkunden haben Bewerbungsunterlagen sowie alle mitgeteilten Daten unter Berücksichtigung des Datenschutzes stets vertraulich zu behandeln und nur mit Zustimmung von LIGHTHOUSE an Dritte weiterzugeben. Werden Unterlagen durch die Kundenfirma an abhängige Firmen (Tochtergesellschaften etc.) weitergereicht, bei denen kein Vermittlungsvertrag mit LIGHTHOUSE besteht oder zustande kommt, zahlt die Kundenfirma das Vermittlungshonorar. – Originalunterlagen von Arbeitsuchenden, die abgelehnt wurden, sind kostenfrei und umgehend an LIGHTHOUSE zurückzugeben und elektronische Daten zu löschen.

§ 12

Kommt eine Vermittlung erfolgreich zustande (Zustandekommen eines von beiden Seiten unterschriebenen Arbeitsvertrages, eines Werkvertrages oder jeglicher Vereinbarung in Zukunft zusammenzuarbeiten), so hat dies die Kundenfirma und der Bewerber unverzüglich LIGHTHOUSE mitzuteilen. Das vereinbarte Honorar ist, wenn nicht anders vereinbart, binnen zwei Wochen ab Arbeitsvertragsabschluss ohne Abzug von der Kundenfirma an LIGHTHOUSE zu zahlen. Dieses Honorar ist ebenfalls fällig, wenn ein zunächst abgelehnter Arbeitsuchender dennoch innerhalb eines Zeitraumes von 12 Monaten ab Zugang der Bewerbung eingestellt wird, egal auf welche Stelle im Unternehmen. Eine Kündigung des Vermittlungsvertrages kann die Laufzeit der 12 Monatsfrist nicht beenden.

§ 13

Schadenersatz gegenüber LIGHTHOUSE, gleich aus welchem Rechtsgrund, kann nur verlangt werden, wenn der Schaden vorsätzlich oder grob fahrlässig verursacht wurde.

§ 14

Der Vertragspartner von LIGHTHOUSE ist zur Aufrechnung nur berechtigt, wenn die Gegenforderung unbestritten oder rechtskräftig festgestellt ist.

§ 15

Erfüllungsort ist Karlsruhe. Soweit der Vertragspartner Vollkaufmann, Körperschaft des Öffentlichen Rechts oder ein öffentlich-rechtliches Sondervermögen ist, wird für etwaige Streitigkeiten aus den Verträgen und damit im Zusammenhang stehende Rechtsbeziehungen für beide Teile nach Wahl von LIGHTHOUSE das Amts- oder Landgericht Karlsruhe als Gerichtsstand vereinbart. Das Gleiche gilt, wenn im Zeitpunkt der Klageerhebung der Wohnsitz oder gewöhnliche Aufenthalt des Vertragspartners unbekannt ist. Mündliche Nebenabreden bedürfen zu ihrer Wirksamkeit der Schriftform. Für diese Geschäftsbedingungen und die gesamten Rechtsbeziehungen zwischen den Vertragsparteien gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland.

Sollte eine Bestimmung in diesen Geschäftsbedingungen oder eine Bestimmung im Rahmen sonstiger Vereinbarungen unwirksam sein oder unwirksam werden, wird hiervon die Wirksamkeit der sonstigen Bestimmungen oder Vereinbarungen nicht berührt. Die Parteien sind vielmehr verpflichtet, die unwirksame Bestimmung durch eine wirksame zu ersetzen, die den mit ihr wirtschaftlichen und rechtlichen Zweck soweit wie möglich verwirklicht.

Für unseren Zeugnisservice gelten folgende zusätzliche AGB:

§ 16

Die AGB werden vom Kunden automatisch durch die Auftragserteilung anerkannt. Sie gelten für die Dauer der Geschäftsbeziehung.

§ 17

Aufträge können vom Kunden in elektronischer oder anderer Form erteilt werden. Sollten sich daraus Probleme ergeben, können wir dafür nicht haften. Insbesondere gilt dies für die Einsendung von Arbeitszeugnissen und Bewerbungsunterlagen, die geprüft werden sollen. Wir übernehmen keine Haftung für jeglichen Verwendungszweck, den der Auftraggeber verfolgt, noch dafür, dass es sich bei dem Auftraggeber tatsächlich um die in den jeweiligen Referenzen erwähnte Person handelt. Sollten also Auftraggeber und in den Referenzen erwähnte Personen nicht identisch sein, so haften wir für keinerlei Schädigungen oder Nachteile, die durch unsere Gutachten entstehen können.

§ 18

Lieferfristen können nur Richtzeiten bzw. voraussichtliche Termine sein, die nach bestem Wissen und Gewissen angegeben werden. Es ist unser Anliegen, Zeugnis-Schnelltests innerhalb von 3 Werktagen zu bearbeiten und zu versenden. Verzögerungen bei kurzfristig erhöhter Nachfrage sind nicht auszuschließen.

§ 19

Wir übernehmen keine Haftung für jegliche Schäden, die durch höhere Gewalt (z.B. Naturereignisse oder Verkehrsstörungen), Netzwerk- und Serverfehler, Leitungs- und Übertragungsstörungen, Viren oder Störung des Postweges entstanden sind. Für die endgültige Überprüfung sämtlicher übertragener bzw. versandter Daten ist der Kunde zuständig.

§ 20

Wenn der Kunde nicht innerhalb von 14 Tagen nach Abwicklung des Auftrags etwaige objektiv vorhandene, schwerwiegende Mängel meldet, so gilt der Auftrag als endgültig abgewickelt. Bei jeder Mängelrüge besteht die Möglichkeit zur Nachbesserung. Sollte diese Nachbesserung nachweislich erfolglos bleiben, so hat der Kunde das Recht auf Minderung oder Wandlung. In jedem Fall aber ist die Haftung auf die Höhe des betreffenden Auftrags begrenzt. Haftungen, die die Verletzung eines Urheberrechts oder die Ansprüche Dritter als Grundlage hätten, übernehmen wir nicht.

§ 21

Wenn die Lieferfrist unangemessen lange überschritten worden ist und wir eine uns schriftlich mitgeteilte, angemessene Nachfrist nicht einhalten konnten, kann der Kunde vom Vertrag zurücktreten.

Stand: 05.2014